Nein.
Psychotherapie ist eine normale Behandlung.
Wie eine Operation oder Medikamente.
Sie hilft bei:
Man kann das nicht allein schaffen.
Je früher man behandelt, desto besser.
Sonst wird es schlimmer.
Wer Therapien kürzt,
schadet den Menschen.
Und es kostet später mehr Geld.
Die Regierung ändert die Regeln für Krankschreibungen.
Die Arbeitgeber wollen das.
Aber:
Nur 1 Prozent nutzt die telefonische Krankschreibung.
Die Behauptung, deshalb gebe es mehr Krankmeldungen, ist falsch.
Auch die Regel „ab Tag 1 zum Arzt“
bringt nichts.
Es spart kein Geld.
Es macht nur mehr Arbeit für die Praxen.
Die Zahlen steigen wegen:
Alarmierend ist:
Psychische Krankheiten nehmen seit 10 Jahren zu.
Ursache: Stress und Arbeitsdruck.
Fazit:
Die Regierung behandelt Bürger wie unmündige Kinder.
Ja, fast alle sollen betroffen sein.
Je nach Einkommen und Miete unterschiedlich.
Ein Drittel verliert vielleicht das Wohngeld.
Betroffen:
Mehr Menschen brauchen dann Grundsicherung.
Ab 1. Januar 2027.
Nein.
Rentner haben viel für die Gesellschaft geleistet.
Sie haben den Wohlstand mit aufgebaut.
Wer sagt „arbeitet länger“,
hat selbst meist viel mehr Geld als normale Rentner.
Männer bekommen ca. 1400 € Rente.
Frauen bekommen ca. 1000 € Rente.
In schweren Berufen sollte man früher in Rente gehen.
Zum Beispiel:
Dort glauben 2 von 3 Beschäftigten nicht,
dass sie bis zur Rente durchhalten.
Die Gesellschaft wird älter.
Das war aber lange bekannt.
Trotzdem sollen die Alten länger arbeiten.
Dabei ist der technische Fortschritt viel größer als früher.
Wir können viel mehr produzieren als früher.
Seit den 1970er Jahren steigen die Löhne aber kaum noch.
Die Chefs verdienen immer mehr.
Unten fehlt das Geld.
Deshalb gibt es Probleme mit der Rente.
Die Rente hängt nämlich von den Löhnen ab.
Nicht mal jeder 10. junge Mensch glaubt an eine gute Rente.
Frauen sind besonders betroffen.
Sie verdienen weniger als Männer.
Auch Migranten sind oft betroffen.
Wir brauchen:
Wer viel Geld in Rüstung steckt
und Reiche nicht besteuert,
macht die Ungerechtigkeit größer.
Gerechtigkeit ist wichtig für Frieden und Demokratie.
Ja.
Studenten bekommen BAföG.
Der Höchstsatz ist 992 €.
Das ist unter dem Existenzminimum.
Seit 2024 keine Erhöhung.
Jetzt kommt eine Reform.
Aber zu spät und zu wenig.
Auch spät ist eine Kürzung.
Man muss die Hälfte zurückzahlen.
Die Miete frisst über die Hälfte.
Also muss man arbeiten.
Dann bleibt keine Zeit fürs Studium.
Zahl der BAföG-Empfänger sinkt.
Zahl der Studierenden sinkt auch.
Zusammenhang klar:
Zu wenig Geld = Lernen wird Luxus.
Nein.
Das wird seit den 70er Jahren immer wieder behauptet.
Stimmt aber nicht.
Alles wird teurer.
Auch Gesundheit.
Aber gemessen am Einkommen des Landes
steigen die Kosten kaum.
1997: 10 Prozent.
2017: 11,5 Prozent.
2023: 12 Prozent.
Die Kürzungen sind also politisch gewollt.
Sie gehen auf Kosten der Versicherten und Patienten.
Besonders betroffen:
Seit den 90er Jahren gibt es einen Pflegenotstand.
In der Pandemie wurde es besser.
Jetzt werden die Verbesserungen wieder gestrichen.
Der Pflegenotstand kostet Menschenleben.
Auch Medikamente werden teurer.
Zahnersatz wird teurer.
Die Regierung sagt:
„Wir haben kein Geld.“
Deshalb kürzt sie bei Gesundheit, Rente und Grundsicherung.
Das klingt logisch.
Ist aber falsch.
Ein Staat ist nicht wie eine Familie.
Eine Familie kann durch Schulden pleitegehen.
Ein Staat nicht.
Der Staat hat eine eigene Währung.
Er kann Geld drucken.
Wichtig ist:
Andere Länder müssen diese Währung haben wollen.
Bei der EU und den USA ist das so.
Der Staat leiht sich Geld.
Das macht ihn nicht Pleite.
Er kann das Geld in die Wirtschaft geben.
Wenn das klappt, geht es dem Staat besser.
Wenn nicht, gibt es Probleme wie Inflation.
Dann holt sich der Staat das Geld von den Bürgern.
Das erleben wir gerade.
Die Erzählung von der Staatspleite ist falsch.
Sie ist eine Lüge.
Es ist genug da!
Soziale Sicherung ist im Grundgesetz verankert.
Ideen:
Alles kombinieren.
Dann wirkt es besser.
Groß.
August 2026:
Konzerne fordern Sozialabbau und längere Arbeitszeiten.
Audi, BMW, Siemens und andere.
Ministerin Warken sagt:
„Sehen wir genauso.“
Das zeigt:
Die Regierung hört auf Konzerne,
nicht auf die Mehrheit.
Studie zeigt:
Arbeitskosten steigen nicht stark.
Deutschland rutscht im Vergleich runter.
Nicht Sozialabgaben sind das Problem,
sondern Fehler der Konzerne.
Wir wehren uns.
Wir fordern:
Das ist die Voraussetzung für Frieden.
Ja, das ist möglich.
Millionen Menschen wollen das.
81 Prozent finden:
Der Wohlstand ist ungerecht verteilt.
Beispiel Frankreich:
2006 haben Schüler und Studierende protestiert.
3 Millionen Menschen waren auf der Straße.
Ein schlechtes Gesetz wurde zurückgenommen.
2023 gab es wieder Proteste.
Millionen waren auf der Straße.
Die Reform ist jetzt auf Eis.
In Deutschland:
1920 hat ein Generalstreik einen Putsch verhindert.
12 Millionen Menschen haben mitgemacht.
1996 gab es Proteste gegen Sozialabbau.
Metaller haben gestreikt.
Die Regierung musste nachgeben.
Es gibt kein Beispiel,
dass Online-Petitionen etwas ändern.
Menschen müssen auf die Straße gehen.
Sie müssen streiken.
Am 26. September ist Protesttag in Nürnberg.
Wir demonstrieren gegen Sozialabbau.